Interne Purzel&Vicky News


22.2.2012 - Schwer kranke Kaninchen ausgesetzt

Wir sind immer öfter damit konfrontiert, daß kranke oder verletzte Tiere von ihren Besitzern im Stich gelassen werden.

Es kommt sogar vor, daß Tiere zum Einschläfern abgegeben werden, weil sich manche Tierhalter mit Tod und Sterben nicht auseinander setzen wollen.

Vor zwei Tagen haben wir sieben Kaninchen aufgenommen, die schwer krank mitten im Winter an der Murböschung ausgesetzt wurden. Ein achtes Kaninchen lag bereits tot im Schnee...

Kronen Zeitung 22.2.2012

Es ist völlig unverständlich warum schwer kranke Tiere nicht wenigstens an einem warmen, geschützten Ort abstellt werden, wenn man sich schon nicht weiter um sie kümmern will.

Man sollte annehmen, daß auch diese armen Geschöpfe irgendwann geschätzt und geliebt wurden. Sie bei Minusgraden dem sicheren Tod zu überlassen ist einer humanen Gesellschaft unwürdig.

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.

Albert Schweitzer

 

16.2.2011 - Tierschutz vom Agrar- ins Umweltressort verlagert

Zu unserer großen Freude ist Hr. Landesrat Dr. Kurzmann ab 1.8. 2012 für den Tierschutz zuständig.
Den Tierschutz neben dem Naturschutz im Umweltressort anzusiedeln war längst überfällig, denn im Agrarressort war der Tierschutz per se deplaziert.
Die Interessen der Agrarwirtschaft und die des Tierschutzes könnten gar nicht gegensätzlicher sein.

Tierschutz sieht alle Tiere als leidensfähige und schützenswerte Geschöpfe an und hört nicht bei Wildtieren und Nutztieren auf.
Gerade im Bereich der Wild- und Nutztiere geht es über den  Schutz des einzelnen Tieres hinaus über große Strecken um Herzensbildung und frei nach Albert Schweitzer um Erziehung zur Menschlichkeit.
Wie viel Menschlichkeit und Empathie kann man von einer Gesellschaft erwarten, die ihren Kindern beibringt, daß man verletzte Wildtiere ruhigen Gewissens einem qualvollen Tod und Nutztiere sogar darüber hinaus einem qualvollen Leben vor einem programmierten Tod überlassen kann?

Tierschutz ist Herzenssache und die nötige Herzenswärme zeigt Dr. Kurzmann in der freiwilligen Unterstützung des Vereines für „Kleine Wildtiere in großer Not“.

Purzel&Vicky hat unter den Tierheimen eine Sonderstellung inne, da wir auf Kleintiere spezialisiert sind. Mindestens 90% der steirischen Tierschutz-Kleintiere (ca. 1 000 pro Jahr!) werden von uns abgedeckt. Obwohl diese Tiere eine riesige Gruppe darstellen, wurden Kleintiere bisher nur als Randnotiz wahrgenommen und sind entsprechend untergegangen. Allein schon die Zusammenfassung aller Heimtiere außer Hund und Katze unter dem Sammelbegriff „Kleintiere“ zeigt, wie undifferenziert an die Sache herangegangen wurde. Tatsächlich handelt es dabei um so verschiedene Tierarten wie Frettchen, sämtliche Nager und die riesige Gruppe der Ziervögel.
Zusätzlich zum Tierheim betreiben wir den größten steirischen Gnadenhof, in dem über 300 Nutztiere leben. Viele dieser Nutztiere wurden amtlich abgenommen oder von Polizei oder Feuerwehr als Findlinge aufgegriffen. In Notfällen greifen die Behörden zwar vertrauensvoll auf den Tierschutz zurück, finanzielle Unterstützung haben diese Tiere aber nie erhalten, weil Agrarlandesrat Seitinger analog zu den Wildtieren auf dem Standpunkt  steht, daß Nutztiere nicht schützenswert sind. 

Tierschutz ist tatsächlich Erziehung zur Menschlichkeit und als solche sollte man den Umgang mit den Wildtieren des Vereines Kleine Wildtiere in großer Not und den Nutztieren von Purzel&Vicky`s Gnadenhof auch verstehen und öffentlich nützen.

Wir sind guter Hoffnung, daß sich in Dr. Kurzmann`s Umweltressort einiges für den Tierschutz zum Besseren wenden wird.

26.1.2011 - Hoarding Fälle in Graz und Eisenkappel, Kärnten am 23. und 24.1.2012

Im Zuge der Wohlstandsverwahrlosung ist leider auch das Phänomen des Animal Hoarding im Zunehmen begriffen, denn Elend bei Mensch und Tier sind oft untrennbar miteinander verbunden.
Animal Hoarding hat seinen Ursprung oft in falsch verstandenem Tierschutz.
Betroffene sind in der Regel davon überzeugt bestens für ihre Tiere zu sorgen und nehmen daher immer mehr Tiere auf.
Tragischerweise ist es meist auch so, daß diese Tierhalter alles ihnen Mögliche tun, allerdings ist das angesichts der vielen Tiere immer zu wenig.
Animal Hoarder halten sich für Tierschützer und sind eigentlich pathologische Tierquäler, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Der Tierschutzverein Purzel&Vicky ist leider regelmäßig mit Fällen von Animal Hoarding konfrontiert, besonders im Bereich der Nagetiere.
Nager stehen am Ende der Nahrungskette und haben daher eine sehr hohe Vermehrungsrate.  Entsprechend schnell wird Tierliebe zu Tierqual.
Daher unser Appell: Wenn Ihnen derartige Fälle bekannt sind, schauen Sie nicht weg! Vielleicht können gerade Sie unermessliches Leid für Mensch und Tier beenden.
0664/23 80 359

7.1.2012 - Schwerpunkt "Endlich Kettenhundefrei!"

In Österreich ist es seit 1.1.2005 laut Tierschutzgesetz verboten Hunde an der Kette zu halten.

Tierschutzgesetz: 2. Hauptstück Tierhaltung; 1. Abschnitt Allgemeine Bestimmungen; Bewegungsfreiheit  § 16 (5)
"Hunde dürfen keinesfalls, auch nicht vorübergehend, an der Kette oder in sonst einem angebundenen Zustand gehalten werden."

Trotzdem kommt es auch nach 7 Jahre leider noch immer vor, daß Hunde ihr Dasein an einer Kette fristen müssen.
Ihr Lebensraum ist auf wenige Meter begrenzt, oft sind sie der Witterung hilflos ausgeliefert und vegetieren jahrelang vor sich hin.

Um diese Misere endlich zu beenden, haben wir die Schwerpunktaktion „ Endlich Kettenhundefrei !“ ins Leben gerufen.

Der unmittelbare Auslöser für diese Aktion ist ein Kettenhund der seit 16 Jahren auf einem Bauernhof an einer rostigen, alten Kette dahinvegetiert und sich gegen die Winterkälte Löcher im Misthaufen gräbt,  in denen er sich dann zusammenrollt.

Und das Schlimmste ist, daß das Niemanden zu stören scheint!
Der Hof ist von der Straße für Jedermann einsehbar – trotzdem hängt der arme, alte Hund seit 16 Jahren an der Kette.
Der gesamte Bauernhof  ist renoviert und ein großer, neuer Traktor steht in der Einfahrt, aber ein kleiner Zaun für einen geschundenen, alten Hund ist offensichtlich keine Investition wert.
Der Besitzer ist völlig uneinsichtig, und behauptet sogar frech eine Sondergenehmigung zu haben, was rechtlich gar nicht möglich ist. 

Die Behörden wurden von uns am 12.12.2011 verständigt.
Nichts desto weniger lag der Hund am 2.1.2012 nach wie vor an seiner Kette im Freien.

Wir werden solange Anzeige bei den zuständigen Behörden erstatten bis den betreffenden Hunden geholfen wird. Wir werden nicht ruhen bis der letzte Kettenhund wenigstens einen kleinen Zaun und einen warmen Schlafplatz hat.
Wenn Tierbesitzer Hilfe bei der Umsetzung der Änderungen brauchen, stehen wir auch gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Im Namen der armen Hunde, die ein unwürdiges Dasein an rostigen Ketten fristen, bitten wir um Ihre Unterstützung! Gehen Sie mit offenen Augen durchs Leben und leihen Sie denen ihre Stimme, die nicht für sich selbst sprechen können!

Meldungen über Kettenhunde werden jederzeit unter der Telefonnummer  0664/23 80 359 oder unter office@purzelundvicky.at entgegen genommen.


Kronen Zeitung, 7.1.2012

 

20.12.2011 - Das Weihnachtswunder von Purzel&Vicky - Familienzusammenführung am Gnadenhof

Was lange währt wird endlich gut - nach fast einem Jahr ist die Eselfamilie Susi, Minnie, Stopperl und Stupserl wieder vereint...

Kronen Zeitung 1.1.2012

 

 

 

 

10.12.2011 - Krallen schneiden bei Kaninchen

Angesichts derartiger Krallen fragen wir uns regelmäßig, wieso sich Menschen Kaninchen nehmen und dann nicht einmal eine Minute Zeit aufbringen um Ihnen die Krallen zu schneiden und stattdessen tagein tagaus tatenlos zusehen wie sich die Tiere nur mehr unter großen Schmerzen bewegen können. 

Krallenzangen bekommt man im Zoofachhandel um wenige Euro und das Krallenschneiden an sich ist kinderleicht.

Bitte lassen Sie ihr hilfloses Kaninchen nicht unnötig leiden!

 

 

8.12.2011 - Kontrollen durch BH und Land 2011 wieder alle anstandslos, trotzdem drastische Kürzung der Subventionen

Heuer wurden wir drei amtstierärztlichen Kontrollen, einer Kontrolle durch die Tierschutzombudsfrau, und der Evaluierung durch einen Steuerprüfer des Landes unterzogen und alles ist absolut ohne Beanstandung befunden worden.

Trotzdem ist es in Zeiten wie diesen leider so, daß unsere Subventionen ab 1.1.2012 drastisch gekürzt werden.In der Praxis bedeutet das, daß wir neben den vollen Kosten für den Gnadenhof nun auch 48% der Kosten für das Tierheim aus Spenden aufbringen müssen - ein schier unmögliches Unterfangen! 

Suchen Sie noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk?

Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft bei Purzel&Vicky oder der Patenschaft für einen unserer Schützlinge?

Wir können nur mit ihre Hilfe helfen! Ab € 5,-/Monat helfen Sie uns helfen!

 

Mitgliedschaft                      Patenschaft                     Spende

 

 

 

 

 

 

15.10.2011 - Tag der offenen Tür

Unser Tag der offenen Tür am 15.10. mit der Eröffnung von "Gesunde Tiere - das Therapie- und Wohlfühlzentrum für Tiere" war ein voller Erfolg. 

Ganz besonders danken wir Kathi Wenusch, die sich den ganzen Tag kostenlos in den Dienst der guten Sache gestellt und durch Ihre tierisch geniale Moderation alle begeistert hat. Nicht zuletzt Ihre Spendenaufrufe haben dazu geführt, daß neben Futter und Zubehör aller Art auch über € 1 000,- in bar für unsere Tiere gespendet wurden.

Ein besonderes danke geht anJasmin Remes, die in Ihrem Bekanntenkreis anläßlich des Tages der offenen Tür eine Spendensammlung durchgeführt hat. 

Ein ganz herzliches Danke auch an Toni Binder und seinTeam für die großartigen Filme von unseren Tieren. Toni, Team&Family haben sich ebenfalls völlig kostenlos tagelang für das Filmen unserer Tiere und die Vorbereitungen auf den Tag der offenen Tür zur Verfügung gestellt.

Last but not least - danke an alle, die uns am Tag der offenen Tür besucht haben und ihn zu einem Festtag für unsere Schützlinge gemacht haben!!!

 

Kronen Zeitung 17.10.2011

Kurzfilm Tag der offenen Tür

 

 

Broschüre "Hunde sicher verstehen"

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den sehr informativen Ratgeber "Hunde sicher verstehen - Der Weg zu einem harmonischen Zusammenleben" herausgegeben. 

Der Ratgeber kann kostenlos angefordert werden unter:

www.bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Tiergesundheit/Tierschutz/Publikationen/Broschuere_Hunde_sicher_verstehen_


        

26.5.2011 - Reptilienhaltung

Die Haltung von Reptilien als Haustier wird immer beliebter. Leider für viele der betroffenen Tiere, denn die Haltungsbedingungen sind schwer bis gar nicht an eine artgerechte Haltung anzugleichen und die überweigende Mehrzahl aller Reptilien hat dadurch ein sehr kurzes  und entbehrungsreiches Leben vor sich. Über 90% aller Schildkröten erleben in Gefangenschaft nicht einmal Ihren ersten Geburtstag...

Vor 2 Wochen haben wir einen Iguana (grüner Leguan) aufgenommen, der schon mehr tot als lebendig war. Inzwischen hat sich Bonita soweit erholt, daß ihre Vitalfunktionen stabil sind. Aber sie befindet sich am Anfang eines langen Weges der Rekonvaleszenz zurück in ein lebenswertes Leguandasein.

Bitte kaufen Sie nicht unüberlegt ein Reptil! Egal wie faszinierend und schön diese Tiere auch sind, wirklich glücklich sind sie nur in ihrer natürlichen Umgebung und die kann die beste Haltung nicht annähernd immitieren!


TIER-Gesundheitszentrum Purzel&Vicky

Im Herbst 2011 wird Purzel&Vicky sein TIER-Gesundheitszentrum auch für externe Tiere zugänglich machen.

Einerseits wollen wir damit diese wertvolle Einrichtung für unsere eigenen Tiere erhalten und andererseits soll damit auch anderen Tieren der Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden geöffnet werden.

Die Leitung des Gesundheits- und Therapiezentrums wird Fr. Kerstin Wohlgemuth übernehmen.

Fr. Wohlgemuth hat an der Veterinärmedizinischen Universität Wien eine Ausbildung zur Assistentin für Physiotherapie und Rehabilitation absolviert. Zusätzlich ist sie ausgebildete Veterinärassistentin und Hundefrisörin.

Unser Angebot umfasst folgende Leistungen:


  • Frisiersalon für Hunde, Katzen und Kleintiere

neben dem Scheren und fachgerechten Trimmen bieten wir ihrem Liebling Bäder, Ohren- und Krallenpflege sowie Wellnessmassage und Lymphdrainagen an


  • Physiotherapie und Rehabilitation

therapeutische Unterstützung bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Artrose bei älteren Hunden)

therapiegestützte Rehabilitation nach verletzungsbedingten Problemen des Bewegungsapparates (z.B. nach Operationen)

therapeutische Gewichtsreduktion von übergewichtigen Tieren

ganz nach Wunsch arbeiten wir mit ihrem oder unserem Tierarzt zum optimalen Wohle des Patienten zusammen


  • Soletherapie

zur nachhaltigen und nebenwirkungsfreien Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen der Atemwege und der Haut


  • Massagen und Lymphdrainagen

stärken das allgemeine Wohlbefinden und wirken positiv auf das Immunsystem


  • kontrolliertes Aufbautraining von Sport- und Arbeitshunden

tiergerechte Optimierung der Effizienz im Hundesport und von Arbeitshunden (z.B. Tiere als Therapie, Rettungshunde, Polizeihunde)










Endlich Frühling...

3.2.2011 - Massenvermehrung bei Nagern

Vor zwei Tagen haben wir rund 40 Kaninchen und Meerschweinchen aus miserabler Haltung übernommen. Die Tiere mußten Ihr Leben in 4 Holzkisten (je 1m2) im Freien fristen. Als wir ankamen, waren weder Futter noch Wasser vorhanden. Neben uns wurden die Tiere dann schnell alibimäßig versorgt... Bedingt durch Inzucht und schlechte Haltungsbedingungen leiden die Tiere unter Deformationen, Bißverletzungen und Parasiten. Es war herzzerreißend zu sehen wie sich die Tiere bei uns sofort um die Futter- und Wasserschüsseln gedrängt haben. Offensichtlich waren sie gewohnt, daß nur die Stärksten und Frechsten satt werden - entsprechend dünn sind auch die meisten von ihnen...

Übrigens waren die Tierbesitzer keineswegs angesichts von bereits 40 Tieren so umsichtig selbst Hilfe zu suchen. Nur durch den Besuch des Amtstierarztes waren sie soweit verunsichert, daß sie 15 Tiere schnell loswerden wollten. Selbstverständlich haben wir alle Tiere mitgenommen...

Einmal mehr stellt man sich angesichts derartiger Zustände die Frage wieso sich Menschen Tiere nehmen, wenn sie Ihnen doch offensichtlich egal sind...

www.kleinezeitung.at/steiermark/hartberg/2666613/40-nagetiere-kleine-kisten-gepfercht.story


10.1.2011 - Tierquäler treibt in Graz Puntigam sein Unwesen

Den verschmusten Kater Benji, der bereits vor 4 Jahren von uns vergeben wurde, sahen wir heute leider unter sehr tragischen Umständen wieder. Benji wurde von seinen Besitzern nach 3 Tagen Abgängigkeit heute mehr tot als lebendig zu unserem Tierarzt gebracht. Um seinen Hals befand sich eine enge Drahtschlinge, die ihn beinahe erstickt hätte. Trotz sofortiger intensivmedizinischer Maßnahmen geht es Benji sehr schlecht...

Gegen den unbekannten Tierquäler haben wir Anzeige erstattet.

Sollten Sie im Bereich des Kaiserwiesenweges in Graz Puntigam bzw. Feldkirchen wohnen, ist erhöhte Vorsicht geboten! Es ist durchaus möglich, daß weitere Drahtfallen plaziert wurden!

Mit sachdienlichen Hinweisen wenden sie sich bitte an die Grazer Polizei oder an uns. 

office(at)purzelundvicky.at


http://www.krone.at/Steiermark/Tierquaeler_wuergt_Kater_in_Puntigam_mit_Drahtschlinge-Lag_vor_Haustuer-Story-240192

www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2636835/tierquaeler-versuchte-katze-zu-erdrosseln.story#forummain



Das linke Bild zeigt die Schlinge, die von Benji`s Hals geschnitten wurde. Rechts ist eine vollständige Drahtfalle zu sehen.

20.12.2010 - " Tag der Aufnahme"

Wir nehmen zwar praktisch jeden Tag neue Tiere auf, aber heute war ein ganz besonders starker "Tag der Aufnahme".

Aufnahmebilanz: 31 Katzen, 2 Ziegen, 2 Frettchen, 1 Meerschweinchen, 2 Kaninchen und 12 Mäuse

...und die Weihnachtstage haben noch nicht mal begonnen...



26.11.2010 - Futterspendentag

Heute haben unsere Tiere gleich zwei vorgezogene Weihnachtsgeschenke erhalten:

Whiskas hat unseren Samtpfoten 5 Paletten Katzenfutter geschenkt und von Freßnapf haben wir die Futterspenden aus der Facebook-Pfötchenaktion erhalten. Vielen, vielen Dank an Whiskas, Freßnapf und alle, die sich an der Pfötchenaktion beteiligt haben!!!

Unsere Tiere haben das Futter schon genüßlich schmatzend verkostet...D A N K E !!! 



14.10.2010 - Tierschutzschulung für Kinder der Volksschule Hausmannstätten

Heute fand eine Tierschutzschulung für die Kinder der VS Hausmannstätten statt. Von unserer Tierärtztin Mag. Barbara Sükar und unserer Obmannstellvertreterin Kerstin Wohlgemuth wurden die Kinder behutsam in den richtigen Umgang mit Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen eingewiesen. Alle Kinder waren begeistert vom hautnahen Kontakt mit unseren Tieren und haben mit großer Aufmerksamkeit die Ausführungen von Barbara und Kerstin verfolgt.

Wir danken der VS Hausmannstätten für die Förderung des Tierschutzgedankens.

8.10.2010 - Futterspende der Fa. Whiskas an unsere Samtpfoten

Anläßlich des Welttierschutztages hat die Fa. Whiskas unsere Katzen heute mit 3 Paletten Futterschälchen beschenkt. Im Namen unserer Samtpfoten danken wir herzlich für diese Spende! Im Gegensatz zu anderen Firmen, deren Einsatz sich meist auf werbewirsames Reden beschränkt, hilft Whiskas dort wo es wirklich gebraucht wird, nämlich in den Tierheimen. Bereits im Jahr 2009 hat uns Whiskas tatkräftig bei der Totalrenovierung unserer Katzenzimmer unterstützt.

www.purzelundvicky.at/news/#c957

www.whiskas.at/kategorie/soziales/artikel/verfliesung-des-katzengeheges.html


Gedanken zum Welttierschutztag am 4. Oktober

Stichwort Tierschutz…

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat beim Tierschutz tiefe Spuren hinterlassen.
Das Spendenaufkommen ist geradezu eingebrochen. Subventionen wurden gekürzt. Gleichzeitig wurden und werden mehr Tiere denn je in den Tierheimen abgegeben.
Die Folge ist, daß immer mehr Tierheime vor großen finanziellen Problemen stehen und die Flut an aufzunehmenden Tieren kaum noch bewältigen können.

"Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück; sie werden durch dieselben Gemütsbewegungen betroffen wie wir."
Charles Darwin

Stichwort Nutztiere…

In Österreich werden pro Jahr ca. 5,5 Mio. Schweine, 680 000 Rinder und 60 Mio. Hühner für den menschlichen Verzehr geschlachtet.
Ein Österreicher isst statistisch 55 kg Schweinefleisch, 20 kg Rindfleisch und 16 Kg Geflügel pro Jahr.
312 Mio. Tiere werden dafür jährlich lebend durch Europa transportiert.

"Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen."                                                          Leonardo da Vinci

20.9.2010 - "Lesezirkel am Kamin" stellt Purzel&Vicky Werbeseite unentgeltlich zur Verfügung

Die Fa. "Lesezirkel am Kamin " hat über Purzel&Vicky eine Werbeseite gestaltet und veröffentlicht diese Seite unentgeltlich im 4. Quartal 2010. 

  Ansicht der Werbeseite


Wir danken der Fa. "Lesezirkel am Kamin" im Namen unserer Tiere herzlich für ihre tierfreundliche Gesinnung!

Gesondert bedanken möchten wir uns bei...

Fr. Isolde Fischer für ihren einfühlsamen Artikel

Fr. Dr. Christine Kapper (Fa. Husse Tiernahrung) für die Initialzündung zu diesem Projekt



12.9.2010 - Neues Ziegenhaus ist bezugsfertig

Unser neues Ziegenhaus bietet auf einer Fläche von 120 m2 genug Liegeflächen für all unsere Ziegen. 

Damit ist nach Bauabschnitt 1 des Ziegengeheges - neue Umzäunung - auch Bauabschnitt 2 - neues Haupthaus - abgeschlossen.

Im nächsten Jahr werden wir Bauabschnitt 3 in Angriff nehmen und unseren Ziegen neue begehbare Flugdächer und neue Heuraufen bieten.

Wenn sie die Umbauarbeiten für unsere Ziegen unterstützen wollen, spenden Sie bitte auf unser Tierheimkonto. Jeder Betrag hilft!!! Danke!!!


Spende


11.9.2010 - 1.Haustierforum SCSeiersberg

Das 1. Haustierforum hat heute im Shooping Center Seiersberg stattgefunden. Purzel&Vicky war mit einem Infostand vertreten, der von unseren helfenden Engeln Kerstin und Bianca und unserer Obmannstellvertreterin Marion betreut wurde. Neben Beratungsgesprächen über die Haltung der verschiedenen Kleintierarten und Diskussionen über die verschiedensten Tierschutzthemen, konnten auch neue Verbindungen zu anderen Tierschutzorganisationen hergestellt werden, die sich in Zukunft hoffentlich als hilfreich erweisen werden.


    Kleine Zeitung: Haustierforum


11.6.2010 - Kontrollen durch BH und Land

Am 26.5. fand die alljährliche große Kontrolle unserer Tiere durch den zuständigen Amtstierarzt statt. Wie in den Jahren zuvor wurden sämtliche Tierhaltungen als absolut anstandslos bewertet. Mehr noch, wurde unsere Tierhaltung von Amtstierarzt Dr. Forster und Veterinärjurstin Mag. Scheucher als vorbildlich und weit über den geforderten Standards klassifiziert. 

Gestern hat uns die steirische Tierschutzombudsfrau Dr. Fiala-Köck einen Besuch abgestattet. Auch sie hat sich sehr lobend über unsere Tierhaltungen geäußert. In Punkto Nutztiere war sie schockiert zu hören, das es für diese Tiere keinen Cent öffentliche Unterstützung gibt, obwohl der Großteil dieser Tiere aus amtlichen Abnahmen stammt. Frau Dr. Fiala-Köck hat versprochen sich dafür einzusetzen, daß sich dieser Zustand ändert, wofür wir sehr dankbar sind, denn 300 Nutztiere zu erhalten ist keine Kleinigkeit. Unsere Schützlinge brauchen z. B. alleine 5 000 Ballen Heu pro Jahr...

28.5.2010 - 3 Ratten auf Herbergssuche

Es ist dringend angesagt, daß der Tierschutz in Österreich entbürokratisiert, besser koordiniert und vor allem tierfreundlicher wird.

Gestern erhielten wir den verzweifelten Anruf eines Rattenhalters, der 3 Tiere wegen der Schwangerschaft seiner Freundin dringend abgeben muß.
Nicht schlimm genug für ihn, daß er sich von seinen geliebten Tieren trennen muß, hatte er mit seinen Tieren auch bereits eine regelrechte Herbergssuche hinter sich.
Der Knittelfelder fragte quer durch die Steiermark bei den Tierheimen zwecks Abgabe der Tiere nach und wurde überall abgeleht -  einerseits wegen Überfüllung, andererseits, weil die einen gar keine Ratten aufnehmen dürfen und die anderen zwar dürften, aber weder  das Know How noch die Ausstattung für die Haltung von Ratten haben. Als er seine Suche auf Kärnten ausdehnte, schien sich das Blatt zu wenden als ihm das Tierheim Villach die Aufnahme der Tiere zusagte. Da unser Rattenfreund kein eigenes Auto besitzt, ist er mit den Tieren im Zug nach Villach gefahren - wo die Tiere allerdings trotz vorheriger Zusage und trotz Zugfahrt nicht angenommen wurden. Also fuhr er mit den Tieren zurück in die Steiermark und legte einen Zwischenstopp in der Tierstube Kapfenberg ein -  in der Hoffnung , daß man angesichts der weitgereisten Tiere eine Aufnahme nicht ablehnen würde. Leider war dem nicht so und unser Rattenfreund auf Herbergssuche fuhr mit den Tieren im Zug wieder nach Knittelfeld zurück. Im Internet fand er schließlich eine steirische Rattenliebhaberin, die die Tiere wegen Platzmangel zwar auch nicht selbst aufnehmen konnte, ihn aber an uns verwies.

Seit 11/2009 gibt es eine neue Regelung der Landesregierung bezüglich der Aufnahme der verschiedenen Kleintierarten im Großraum Graz. Ratten muß dieser Regelung zufolge das Landestierheim in Graz aufnehmen. Bei uns wurden die Rattenkapazitäten gestrichen, was soviel heißt, das wir zwar laut Tierheimgenehmigung Ratten aufnehmen dürfen, diese bei uns aber nicht subventioniert werden. Wenn das Landestierheim wegen Platzmangel nicht aufnehmen kann, wären diese Tiere laut Landesregierung zu euthanasieren.

Unsere Obfrau hat im Sinne der heimatlosen Tiere mit dem Obmann der Arche Noah vereinbart, daß die Arche Noah den Transport der Tiere von Knittelfeld übernimmt und die 3 Fellnasen dann bei uns Aufnahme finden.

Situationen wie die Beschriebene erscheinen so surreal, daß man sie eigentlich nicht für möglich halten würde -  wenn man Derartiges nicht immer wieder  erleben würde.

Im Sinne der Tiere ist es dringend nötig, daß das Tierheimwesen entbürokratisiert wird  - was an den zuständigen Behörden liegt.
An den Tierschutzorganisationen selbst liegt es die Zusammenarbeit besser zu koordinieren und - egal wie widrig die Rahmenbedingungen sein mögen - immer im Sinne der Tiere zu handeln

Ansonsten führt sich der Tierschutz selbst ad absurdum - und landet irgendwann dort, wo so manche Behörde heute schon ist…

27.5.2010 - Ende der Regressforderungen

Heute haben wir einmal mehr hautnah erlebt, wie die Tierschutz-Behörden  der steirischen Landesregierung arbeiten – aber urteilen Sie selbst:
 
Mitte 2009 wurden Regressforderungen des Landes Steiermark gegen Privatpersonen, die Tiere in steirischen Tierheimen abgeben, eingeführt.  Vier steirischen Tierheimen
(TH Arche Noah/Graz, TH Franziskus/Voitsberg, TH Liezen und TH Purzel&Vicky) wurde erklärt, daß diese Vorgangsweise gesetzlich gedeckt und die Tierheime zu entsprechender Mitarbeit verpflichtet seien. Die zwei übrigen steirischen Tierheime, nämlich das TH Grabenstraße/Graz und das TH Adamhof/Leibnitz, waren aus dieser angeblich „gesetzlichen Verpflichtung“ von Anfang an ausgenommen. (Nicht das sich einem dabei der Eindruck aufzwingen würde, manche wären gleicher im Angesicht der steirischen Behörden…)
Wir mussten unsere Aufnahmeformulare laut Vorlage der FA10A dahingehend abändern, daß Personen die Ihr Tier abgeben wollten über die nachfolgende Regressforderung des Landes aufgeklärt wurden und sie diese Aufklärung mit ihrer Unterschrift bestätigen mussten. Danach hatten wir die Unterlagen der betreffenden Tiere an die FA10A zur Verrechnung weiterzuleiten. In der Praxis heißt das, daß wir unzählige Tierbesitzer über die Regressregelung aufklären mußten (was meistens mit Unmut und Steiterei verbunden war und etliche Personen wutentbrannt unser Gelände verlassen ließ) und anschließend hatten wir noch zusätzlichen Papierkram für die Verrechnung zu erledigen.

Am 26.5 hat unsere Obfrau zufällig vom Veterinäramt der BH GU erfahren, daß es seit Monaten keine Regressforderungen mehr gibt, weil diese vom UVS (Unabhängiger Verwaltungssenat) als gesetzeswidrig eingestuft wurden.
Erstaunlicherweise haben wir laufend entsprechende Unterlagen zur Verrechnung an die FA10A geschickt ohne das uns jemand über die Sinnlosigkeit unseres Tuns in Kenntnis gesetzt hätte.
Da die zuständige Juristin der FA10A bisher nicht erreichbar war, haben wir bei der Arche Noah nachgefragt, und siehe da, diese war über die geänderte Sachlage bereits vor Monaten von der FA10A informiert worden.

Abgesehen davon, daß sich unsere Mitarbeiter in den letzten Monaten unzählige unangenehme Aufklärungsstreitgespräche erspart hätten, bleibt die Frage was mit all den Unterlagen passiert ist, die wir sinnloserweise laufend an die FA10A geschickt haben…

PS: Noch eine Kleinigkeit am Rande: Die Verrechnungssätze, welche die LRG ihren Regressforderungen zugrunde gelegt hat, war übrigens höher als die Verrechnungssätze, die den Tierheimsubventionen zugrunde gelegt werden…

30.4.2010 - Tierheim-Statistik 2009

Im Jahr 2009 wurden im Tierheim Purzel&Vicky 949 Tiere aufgenommen. Davon waren 216 Katzen und 733 Kleintiere (Nager, Ziervögel, Frettchen).

191 Katzen und 646 Kleintiere wurden auf neue Plätze vermittelt. Zusätzlich konnten 41 Hunde, 114 Katzen und 585 Kleintiere direkt vom alten Platz weg vermittelt werden.

Kastrationsinitiative 2009

Neben der Kastration aller aufgenommenen Katzen und Frettchen, sowie aller männlichen Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchilla wurden im Jahr 2009 im Rahmen unserer Kastrationsinitiative 167 Streunerkatzen und 43 Nager kastriert.

20.4.2010 - Die Odysee der Ente Paul

Da es in der Steiermark genaue Vorgaben der Behörden gibt wer, was, wann, wo darf bzw. nicht darf im Tierschutz, kommt es regelmäßig zu absurden Ereignissen wie folgt:

In Graz Andritz wurde eine herrenlose Moschusente von der Tierrettung der Grazer Feuerwehr aufgegriffen. Bis Ente Paul bei uns angekam, erlebte er eine halbe Weltreise durch Graz und eine noch längere durch die Bürokratie der Landesregierung.

1. Station: Landestierschutzverein Grabenstraße

Paul konnte nicht aufgenommen werden, weil dieses Tierheim kein Geflügel beherbergen darf.

2. Station: Verein Kleine Wildtiere am Hilmteich

Paul fand hier keine Aufnahme, weil dieser Verein nur Wildtiere aufnehmen darf. Paul ist aber eine Moschusente und damit kein Wild- sondern ein Nutztier.

3. Station: Arche Noah

Als nächstes steuerte die Feuerwehr die Arche Noah in Liebenau an. Dieses Tierheim darf zwar ebenfalls kein Geflügel aufnehmen, aber die Tierrettung der Arche Noah ist für alle Tierrettungsfahrten außerhalb von Graz zuständig. Die Grazer Feuerwehr selbst darf das Stadtgebiet nicht verlassen. Daher muß in allen Fällen, in denen ein Grazer Findling zu Purzel&Vicky kommen soll, die Feuerwehr dieses Tier der Tierrettung der Arche Noah übergeben, welche es dann über die Stadtgrenze hinweg zu uns transportieren darf. (Wir sind übrigens ganze 6 Km außerhalb von Graz.)

Paul hatte leider auch in der Arche Noah Pech, da die Tierrettung gerade in der Südsteiermark unterwegs war. 

4. Station: TSV Purzel&Vicky

Um Paul nicht noch länger den ausgeklügelten Strategien der Tierschutzexperten der steirischen Landesregierung auszusetzten, haben wir Paul schließlich an der Stadtgrenze von der Feuerwehr übernommen.

Klingt wie in Schilda? Weit gefehlt - das ist Tierschutz so wie wir ihn in der Steiermark täglich erleben!

Es lebe die Bürokratie - Tierleid ist dabei maximal ein Kollateralschaden...


28.3.2010 - Neues Landschildkrötengehege

Unser neues Landschildkrötengehege ist fertig. Das neue Habitat ist mit 60 m2 deutlich größer als das bisherige. Es wurde mit 7 Sorten Obstgewächsen - Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Jostabeeren, Ribisel, Weintrauben, Kriecherln - bepflanzt, denn unsere Schildkröten lieben es selbst zu ernten. Jedes Stück Obst das irgendwie erreichbar ist, wird genüßlich verspeist - egal wieviel Obst in der Futterschüssel liegt, selbst geernet schmeckt`s einfach besser...

9.3.2010 - Hängebauchschwein und 12 Hunde in Kleintransporter

Heute wurde ein Tiertransport der anderen Art von der Grazer Polizei angehalten. Ein Ehepaar war mit 12 verwahrlosten Hunden und 1 Hängebauchschwein auf der Durchreise von Frankreich nach Ungarn.

Aufgefallen war der Polizei ursprünglich nur der schlechte Zustand des Kleintransporters - als dieser geöffnet wurde, fanden sich zwischen sämtlichem Hausrat der beiden "Tierschützer" 12 abgemagerte Hunde und 1 Hängebauchschwein in einem Holzkastenstand. Das Ehepaar gab an alle Tiere in Bulgarien vor dem Tod gerettet zu haben. Nun wäre man nach einem Besuch in Frankreich auf dem Weg nach Ungarn um sich dort häuslich niederzulassen. 

Der Polizeistopp in Österreich war das Glück der zwölf Hunde, die nun im Tierheim Arche Noah tierärztlich versorgt und aufgepäppelt werden. Für das Hängebauchschwein bedeutete der Stopp in Österreich allerdings das Todesurteil, weil es weder Papiere noch Kennzeichnung hatte und Rumänien und Bulgarien für freie Schweinetransporte gesperrte Länder sind.

Das Schweinchen war bereits in unserem Transporter unterwegs nach Vasoldsberg als wir von einem Vertreter des Grazer Veterinäramtes zurückbeordert wurden. In der Arche Noah mußte das Hängebauchschwein wieder entladen werden, um gemäß dem Tierseuchensesetz "euthanasiert und unschädlich beseitigt "zu werden.

Das Fazit dieser Geschichte ist, daß Tierschutz Hand und Fuß haben muß, um sinnvoll zu sein. Das betreffende Ehepaar hat es sicher gut gemeint als es in Bulgarien alle Tiere, die in seinem Kleintransporter Platz fanden, mitgenommen hat. Aber ohne fachmännische Vorgangsweise hat diese Aktion zum Tod des Schweinchens geführt. Wieviele Hunde die Quarantäne lebend verlassen werden, wird sich noch zeigen...

Lesen Sie dazu auch folgende Artikel:

ORF Steiermark - "Transporter mit Hunden und Schwein gestoppt"

 

Kleine Zeitung - "Grazer Polizei stoppte Paar mit Hunden und Schwein in Transporter"

Kronen Zeitung - "Ehepaar pferchte Schwein und zwölf Hunde in Wagen"

Oberösterreichische Nachrichten - "Polizei stoppte Paar mit Hunden und Schwein"


Nachtrag: Nach Intervention bei Landesveterinärdirektors Dr. Wagner darf das Hängebauchschweinchen leben, wenn ein entsprechender Bluttest negativ auf Schweinepest ausfällt.



4.3.2010 - Tiervergabe

Es gibt Menschen, die so konkrete und spezielle Vorstellungen von Ihrem Wunschtier haben, das es beinahe unmöglich ist diesen Wünschen zu entsprechen.
So wollte kürzlich eine Frau eine weibliche Perserkatze mit dunklen Pfoten und Ohren, die nicht älter als 3 Monate, geimpft und garantiert gesund sein sollte. Zusätzlich sollte das Kätzchen Hunde und Kinder mögen.  
Es ist wichtig Vorstellungen von seinem Wunschtier zu haben, aber eine derart spezielle Katze ist uns in 10 Jahren Tierheimbetrieb noch  nicht untergekommen.

Das krasse Gegenteil zu derartigen Spezialwünschen haben wir heute erlebt. Eine Frau wollte für ihre betagte Mutter als Gesellschaft ein Kleintier. Sie wusste weder welche Art von Kleintier sie suchte, noch welche Ansprüche die verschiedenen Kleintiere an den Halter stellen. „ Hauptsache ein Tier, klein und handzahm.“  Selbstredend hat uns diese Frau ohne Tier – und entsprechend erbost – verlassen.

Die Gründe sich ein Haustier zu wünschen sind verschiedenster Natur. Mindestens genauso vielfältig sind allerdings die Gründe warum das Zusammenleben zwischen Mensch und Haustier immer wieder scheitert, denn nicht jedes Tier paßt zu jedem.

Sie oder ihre Kinder haben sicherlich bereits ein bestimmtes Lieblingstier im Visier, das Sie gerne als Haustier aufnehmen möchten. Doch lassen Sie sich nicht nur von Wunschvorstellungen leiten, denn

  • der süße Hundewelpe ist nach einigen Monaten je nach Rasse unter Umständen ein Riese der täglich mehrere Stunden Auslauf braucht und nicht in eine Wohnung passt
  • das verschmußte Katzenbaby wird schnell zu einer selbstbestimmten Katze heranwachsen, die vehement Streicheleinheiten einfordert, wenn sie will und Ihre Befindlichkeiten einfach ignoriert, wenn ihr nicht danach ist 
  • Kaninchen und Meerschweinchen sehen zwar kuschelig aus, sind aber mehr an Artgenossen als menschlichen Streicheleinheiten interessiert
  • Frettchen haben zwar das süßeste Gesicht der Welt, sind aber Marder und verhalten sich entsprechend
  • Hamster, Chinchilla &Co sind schön anzusehen, aber nachtaktiv und nicht an menschlicher Gesellschaft interessiert
  • Vögel singen zwar wunderschön, doch wenn Sie ihr eigenes Wort am Telefon nicht mehr verstehen oder Radio und Fernseher permanent dem Gesang Ihrer gefiederten Freunde unterliegen, ändert das möglicherweise rasch Ihre anfängliche Vorliebe für Vogelgezwitscher

So vielfältig die Konfliktherde im Zusammenleben zwischen Mensch und Tier auch sind, meist haben Sie eine gemeinsame Ursache, nämlich ein Informationsmanko im Vorfeld und dadurch völlig unrealistische Erwartungen an das Tier.

Wenn Sie sich selbst Enttäuschungen und Ihrem Tier ein trauriges Tierheimschicksal ersparen wollen, stellen Sie sorgfältig grundsätzliche Überlegungen zu die folgenden Punkten an.

  • Jedes Tier bedeutet je nach Lebenserwartung eine Verantwortung für mehrere Jahre. Ist Ihr Leben auf Jahre hinaus überschaubar genug, um eine derartige Verpflichtung einzugehen?
  • Jedes Tier hat arteigene Bedürfnisse und stellt entsprechende Anforderungen an den Halter. Haben Sie sich umfassend über die artspezifischen Bedürfnisse ihres Wunschtieres informiert und sind Sie auch in der Lage diese zu erfüllen?
  • Sind Sie sich über die finanziellen Anforderungen, die Ihr Wunschtier langfristig darstellt, im Klaren? Lesen Sie zu diesem Thema auch folgenden Artikel: Artikel lesen
  • Ist jeder im Haushalt (incl. des Vermieters) mit der Entscheidung ein Haustier zu nehmen einverstanden?

Informieren Sie sich vor der Anschaffung eines Haustieres nachhaltig! Fragen Sie andere Tierhalter nach Ihren Erfahrungen. Tierheime stehen Ihnen gerne für Ihre Fragen Rede und Antwort. Nicht zuletzt bietet das Internet alle erdenklichen Informationen, um Sie bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.


"Hinter den Kulissen des internationalen Heimtierhandels"


9.2.2010 - Blue Tongue Impfung

Im Jahr 2008 wurde per Ministeriumserlaß die verpflichtende Blue Tongue-Impfung eingeführt.

Gemäß diesem Erlaß waren alle Rinder, Ziegen und Schafe in Österreich bis 31.3.2009 gegen eine bis dato praktisch unbekannte Krankheit, die sogenannte Blue Tongue, zu impfen.

Mit 21.4 2010 wurde diese Pflichtimpfung wieder aufgehoben.

Der TSV Purzel&Vicky beherbert 5 Rinder und ca. 100 Schafe und Ziegen, die alle dieser Zwangsimpfung unterzogen werden hätten sollen. Aus manigfaltigen Gründen haben wir die Impfung verweigert.

Stellungnahme unserer Obfrau zur Verweigerung der Blauzungenimpfung

Nach 10 Monaten juristischer Interventionen wurde unserer Berufung durch den UVS (Unabhängiger Verwaltungssenat) nun recht gegeben und unsere Obfrau vom Vorwurf des Verstoßes gegen das Tierseuchengesetz freigesprochen.



8.2.2010 - Tierdrama mitten in Graz

Bei Familie J. spielte sich wohl schon seit einiger Zeit ein regelrechtes Familiendrama ab, dessen vorläufiger Endpunkt der ist, daß die Mutter mit den 5 Kindern ins Frauenhaus flüchtete und der Vater in U-Haft genommen wurde.
Am 8.2.2010, 10 Tage später, wurde die Betreuerin eines der Kinder durch penetranten Gestank auf 30 Nagetiere und über 50 Fische aufmerksam, die in der Wohnung unversorgt zurückgeblieben waren.  Einzig der Initiative dieser Betreuerin ist es zu verdanken, daß der Großteil der Tiere noch lebend geborgen werden konnte. Sie hat die umgehende Notversorgung der Tiere und in weiterer Folge deren Übergabe an Purzel&Vicky veranlasst.
Unsere Mitarbeiter mussten sich über Berge von Kleidung und diversem Hausrat zu den Tieren durchkämpfen, um Kaninchen, Rennmäuse, Degus und Fische zu bergen.

Detailinfo zu den Tieren:

  • 2 Kaninchen

Der Käfig stand völlig ungeschützt auf der Terrasse – nicht einmal ein Häuschen war im Käfig – daß die Tiere die Minusgrade der letzten Nächte überlebt haben, grenzt an ein Wunder.
Beide Tiere sind unkastriert, das Weibchen ist trächtig.

  • 2 Rennmäuse

Sie "lebten" in einem völlig verschmutztem Mini-Terrarium im fensterlosen Kellerabgang in ständiger Dunkelheit

  • 26 Degus    

Tiere in verschiedensten Altersstufen (von Baby bis adult) waren in einem extrem verkotetem Käfig untergebracht. In einem Käfig dieser Größe dürfen lt. Tierschutzgesetz nur 2 Degus gehalten werden.
12 Weibchen sind trächtig - was bedeutet, das die Endzahl der Tiere bei über 70 liegen wird.
Da wesentlich mehr weibliche als männliche Tiere im Käfig waren, ist davon auszugehen, daß sich die männlichen Tiere teilweise gegenseitig totgebissen haben - alle größeren Männchen weisen Bißverletzungen auf!
Auch die Degus fristeten ihr Dasein im fensterlosen Kellerabgang in ständiger Dunkelheit.

  • ca. 50 Zierfische - wobei bereits mehrere Fische verendet waren

Großteils handelt es sich um Salmler und Ancistrus („Putzerfische“).
Die Tiere waren in 2 Aquarien untergebracht, die an sich sauber, aber für die Anzahl der Tiere viel zu klein waren, was sich auch in massivem Algenbefall äußerte.

  • Familie J. hat bis vor einiger Zeit Katzen gezüchtet. Das letzte Zuchttier lebt schon seit längerer Zeit als Freigänger in der Siedlung und wird von Nachbarn gefüttert.  Die Katze wurde von unseren Mitarbeitern nicht gesehen, daher wissen wir nichts Näheres.
  • Einzig der Hund wurde von der Familie vorsorglich bei Bekannten untergebracht.

In Zusammenhang mit diesem Vorfall ist es wesentlich auf zwei generelle Problempunkte hinzuweisen:

1.) Zoofachhandel
Wie dieser Vorfall zeigt, werden aus zwei Nagern schnell 70 und mehr, weil im Zoo“fach“handel immer wieder gemischtgeschlechtliche Kleintiere bzw. teilweise auch bereits trächtige Tiere verkauft werden. Gerade bei den Nagern ist es so, daß regelmäßig größere Gruppen im Tierheim landen, weil die Halter 2 Tiere wollten und mit 5, 10 oder mehr rettungslos überfordert sind.
Es ist leider auch kein Einzelfall, daß im Zoo“fach“handel zu kleine oder völlig ungeeignete Käfige verkauft werden. Für 2 Rennmäuse schreibt das Tierschutzgesetz bei Terrarien eine Mindestgröße von 80x50x50 cm und das Vorhandensein von seitlich angebrachten Belüftungsschlitzen vor.
Im gegenständlichen Fall hat das Terrarium der 2 Rennmäuse eine Größe von nur 60x30x30 cm und verfügt nicht über die erforderlichen Belüftungsschlitze.

2.) Kapazitätsvorgaben der Steiermärkischen Landesregierung (LRG)

In den vergangenen Jahren hat der TSV Purzel&Vicky den überweigenden Großteil der Nagetiere in der Steiermark aufgenommen, betreut und vermittelt. Seit November 2009 besteht lt. LRG keine Notwendigkeit mehr, daß der TSV Purzel&Vicky Kleinnager (Mäuse, Degus, Ratten, Hamster) aufnimmt, weil das Landestierheim in der Grabenstraße dafür ohnehin genug Platz haben soll - was natürlich nicht der Fall ist. Es ist auch nicht nachzuvollziehen, wie und wo das Landestierheim, das Platz für 50 Kleintiere hat, plötzlich zusätzliche 200 Tiere unterbringen soll. Nichts desto weniger wurde diese Neuregelung 11/2009 vertraglich vereinbart und die entsprechenden Kapazitäten wurden bei uns gekürzt. Die Kapazität des Landestierheimes wurde im Gegenzug nicht erhöht – was aus Platzgründen gesetzlich auch gar nicht möglich wäre.
Auf eine Anfrage unsererseits was mit Tieren passieren soll, die weder wir noch das Landestierheim gemäß der neuen Kapazitätsregelung aufnehmen können, wurde uns schriftlich (!) mitgeteilt daß derartige Tiere zu euthanasieren seinen. Eine Anweisung die klar dem Tierschutzgesetz widerspricht! Hr. Mag. Moser, der Obmann des Dachverbandes der steirischen Tierschutzhäuser hat in Folge auf dieses Schreiben entsprechend geantwortet und bis dato keine Antwort erhalten. (siehe auch Newseintrag vom  9.1.2010 )

In der Praxis sieht es nun so aus, daß der TSV Purzel&Vicky weiterhin Kleinnager aufnimmt, weil wir diese Tiere nicht einfach ihrem Schicksal bzw. amtlich angeortneter Euthanasie überlassen können.
Ewig wird das aber so nicht möglich sein, denn wir können nur helfen, wenn uns dafür die nötigen Mittel zur Verfügung stehen.


Bitte helfen Sie uns helfen und spenden Sie für Tiere, die auf unsere Hilfe angewiesen sind!


Kleine Zeitung-Dutzende Haustiere in finsterem Keller zurückgelassen


29.1.2010 - Futterspende der Fa. Husse

In Purzel und Vicky`s Tierheim und Gnadenhof werden derzeit 140 Katzen betreut.

Gestern wurden unsere Samtpfoten von der Fa. HUSSE  mit 170 exquisiten Katzenschälchen reich beschenkt. Bei der ersten Verkostung konnten wir uns heute davon überzeugen, daß HUSSE Tiernahrung mindestens ebenso delikat im Geschmack wie in der Qualität ist. 

Stellvertretend für ihre Freunde bedanken sich Felix und Cäsar von ganzem Herzen für das excellente Mahl. Sehen Sie selbst wie gut es den beiden geschmeckt hat!

25.1.2010 - So long Navajo...

Leider hat uns heute Navajo verlassen...

Vajo war vom 1. Tag an ein ganz besonderes Sorgenkind und gerade deshalb war er uns so sehr ans Herz gewachsen. 

Navajo`s Leidensweg begann schon im zarten Alter von 6 Monaten, als er sich die rechte Schulter brach und diese schwere Verletzung völlig unbehandelt blieb, was Muskelschwund und Sehnenverkürzung am verletzten Bein nach sich zog.
Als Vajo mit 3 Jahren zu uns kam, konnte er mit seinem rechten Vorderbein nicht mehr auftreten. Außerdem war er bis auf die Knochen abgemagert, da er durch sein Handikap an der Futterraufe zu kurz gekommen war.
Monatelang musste sich Navajo mit Streckschienen an seinem Bein quälen, bis seine Sehnen wieder lang genug waren um richtig auftreten zu können. Diese langwierige Prozedur machte sich aber mehr als bezahlt, denn
Navajo hinkte zwar beim Gehen nach wie vor leicht, aber wenn er mit seinen Freunden über die Koppel galoppierte, merkte man ihm seine Behinderung nicht mehr an. Und Vajo liebte es zu galoppieren und seine verlorene Kindheit nachzuholen... Jahrelang war er mit seinem kindlichen Übermut der Schelm in unserem Pferdestall - bis das Schicksal im Dezember 2008 ein zweites Mal erbarmungslos zuschlug.
Navajo war zu der Zeit 7 Jahre alt. Kein Alter für ein Pferd …
…und schon gar kein Alter für einen Schlaganfall - dennoch erlitt Vajo zu Weihnachten 2008 einen schweren Schlaganfall.  Aber Navajo war ein Kämpfer und nach mehreren schweren Monaten hatte es sich bis zum Frühsommer 2009 soweit ins Leben zurückgekämpft, daß er mit seinen Freunden wieder auf die Weide konnte - zwar war er wesentlich vorsichtiger und zurückhaltender als vorher, aber er konnte den Sommer im Kreise seiner Herde wieder auf der Weide verbringen.

Leider sollte es Vajo`s letzter Sommer werden, denn ohne weitere Vorzeichen hatte er heute wieder einen Schlaganfall und mußte eingeschläfert werden.

Das Leben ist ein Schlaf, dessen Traum die Liebe ist.

Die Liebe bleibt...

9.1.2010 - Kleintierüberschuß in steirischen Tierheimen

Wie leider jedes Jahr nach Weihnachten haben Tierheime im Jänner und Februar einen kräftigen Zugang an Tieren zu verzeichnen, weil viele lebenden Weihnachtsgeschenke bereits nach kurzer Zeit ausgedient haben. Besonders am Nagersektor ist die Ausfallsrate sehr hoch, weil vielen Neotierhaltern spätestens beim fünften Käfigputz die Lust am Tier vergeht. 

Heuer ist die Situation am Kleintiersektor in der Steiermark besonders prekär, weil von der Landesregierung im Jahr 2009 die subventionierten Aufnahmekapazitäten stark gekürzt wurden.

Das Landestierheim in Graz konnte schon vor Weihnachten, am 23. 12., wegen Überfüllung keine weiteren Kleintiere mehr aufnehmen. Damit lastet der überwiegende Anteil des Kleintiervolumens - trotz drastischen Kapazitätskürzungen - in der Steiermark auf Purzel&Vicky`s Schultern.

In der jüngsten Korrespondenz mit der zuständigen Fachabteilung 10A wurden wir angewiesen das Problem insofern zu lösen, daß überzählige Tiere schmerzlos zu euthanasieren seien. Abgesehen von der ethischen Unvertretbarkeit dieser Vorgangsweise ist selbige laut Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten ( §6 TSchG und Tierschutzrat GZ 74800/0158-IV/6/2006). Auch würde sich kein seriöser Tierarzt für derartige Praktiken hergeben.

Grundsätzlich gibt es drei mögliche Vorgangsweisen für uns:

1. Wir nehmen keine weiteren Tiere an und überlassen diese damit einem ungewissen Schicksal bzw. nehmen billigend deren Tod in Kauf.

2. Wir folgen den gesetzeswidrigen Anweisungen der Landesregierung und töten Neuzugänge.

3. Wir nehmen weiterhin auf eigene Kosten Tiere in Not auf und tun unser Bestes Ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen bis wir ein neues Zuhause für sie gefunden haben.


Selbstverständlich kommt für Purzel&Vicky nur Variante 3 in Frage, die wir trotz aller Widrigkeiten verfolgen werden so gut wir können. Aber auch wir können nur helfen, wenn uns die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen.

Bitte helfen Sie uns Helfen und Unterstützen Sie unsere Tiere!!!


 


22.12.2009 - Neue Tierschutzombudsfrau Dr. Barbara Fiala-Köck

Sensationelles Weihnachtsgeschenk für den Tierschutz in der Steiermark

Fr. Dr. Barbara Fiala-Köck wurde zur neuen Tierschutzombudsfrau bestellt


Im Laufe der letzten 10 Jahre im steirischen Tierschutz hatten wir mit unzähligen Behördenvertretern in den unterschiedlichsten Positionen zu tun. Bei den meisten hat man den Eindruck, daß sie genauso gut Steine zählen könnten, da Ihnen der Tierschutz schlichtweg kein Anliegen ist.

Frau Dr. Fiala-Köck dagegen ist uns seit Jahren als strahlende Ausnahme aufgefallen. Nicht nur, daß Sie im Sinne der Tiere als Amtstierärztin auch dort durchgegriffen hat, wo es unbequem - und von übergeordneten Behörden gar nicht gern gesehen ist - z. B. bei der Abnahme von Nutztieren. Mehr noch, Fr. Dr. Fiala-Köck hat bei derartigen Abnahmen auch selbst Hand bzw. Gummistiefel angelegt und geholfen Tiere einzufangen und zu versorgen. 

Der Tierschutzverein Purzel&Vicky gratuliert Fr. Dr. Fiala-Köck und dem Tierschutz in der Steiermark aus ganzem Herzen zur neuen Tierschutzombudsfrau.

Lesen Sie dazu auch folgende Artikel:

Seitinger: Neue Tierschutzombudsfrau Dr. Barbara Fiala-Köck-mit ganzem Herzen und vollem Elan dem Tierschutz verpflichtet

Neue Tierschutzombudsfrau für die Steiermark

Tierschutzombudsfrau: "Tiere kein Geschenk"

Neue Tierschutzombudsfrau warnt vor tierischen Geschenken





28.11.2009 - Trinkwasserbrunnen

Viele Katzen bevorzugen fließendes gegenüber stehendem Wasser zum Trinken. Um dieser Vorliebe gerecht zu werden, steht unseren Katzen ab sofort ein Trinkwasserbrunnen zu Verfügung.

12.11.2009 - Überlange Krallen bei Nagern

Heute wurde ein Findlingskaninchen zu uns gebracht, das durch die Länge seiner Krallen kaum mehr auftreten konnte. Nach einer kurzen Nagelpflege von 2 Minuten hoppelt Sina nun glücklich hin- und her und freut sich an ihrer neugewonnenen Lebensqualität. 

Ist es wirklich zuviel verlangt, daß man sich 2 Minuten Zeit nimmt um sein - irgendwann sicherlich geliebtes - Kaninchen von unnötigen Qualen zu befreien? Wir fragen uns immer wieder, was das für Menschen sein müssen, die kranke, verletzte oder behinderte Tiere einfach aussetzen und Ihrem Schicksal, sprich einem qualvollen Tod, überlassen. In gewisser Weise möchte man die Antwort gar nicht wissen, denn zu schockierend ist die Tatsache das es sich dabei großteils um völlig normale, unauffällige Menschen mit Familie, Freunden, Bekannten handelt...


Sehen Sie bitte nicht tatenlos zu, wenn Ihnen ein Tier in Not bekannt ist. Wenden Sie sich an den nächsten Tierschutzverein oder schreiben Sie uns (auch anonym) an

office(at)purzelundvicky.at .

20.10.2009 - Verletzte Findlinge

Leider kommen in stark steigender Tendenz immer öfter kranke bzw. verletzte Tiere bei uns. Meist werden diese armen Geschöpfe nicht vom Besitzer selbst abgegeben sondern tauchen als Findlinge auf oder werden von aufmerksamen Nachbarn oder Bekannten, denen das Leiden der Tiere unerträglich ist, zu uns gebracht.

So geschehen in 4 Fällen in den letzten Wochen:

  • Vor 2 Tagen wurden - von einer besorgten Nachbarin - ein ungewolltes Paar Kaninchen und Meerschweinchen zu uns gebracht. Für die Kaninchendame Mona war das die Lebensrettung, denn sie hatte ein ca. 3 cm großes Loch in der Bauchdecke. In einer Notoperation konnte Mona gerettet werden.

Der Besitzer selbst hat angeblich gar nichts bemerkt. Nicht mehr gewollt waren Cavallo und Mona nach über 3 Jahren wegen Umzugs in eine neue Wohnung, in der für die beiden Freunde schlicht und einfach kein Platz mehr war.

  • Vor einer Woche haben wir das Findlingskaninchen Mimi aufgenommen. Mimi`s Ohren waren von Räude derart zerfressen, daß Ihre Gehörgänge mit Eiter verstopft waren. Das Schlimmste aber war, daß sich in Ihren Ohren Maden eingenistet hatten, die angefangen hatten Mimi praktisch am lebendigen Leibe aufzufressen.Trotz sofortiger Notoperation konnten wir Mimi nicht mehr retten.

Ein derartig schlimmer Verlauf von Räude entwickelt sich nur über einen längeren Zeitraum. Als der Besitzer merkte, daß Mimi ernsthaft krank ist, hat er sich offensichtlich einfach ihrer entledigt und damit ein hilfloses, schwer krankes Geschöpf seinem Schicksal überlassen.

Mimis Krallen waren 5 cm lang.
  • Vor eingen Wochen wurde die Findlingskatze Loreen zu uns gebracht. Loreen hatte völlig entkräftet und schmerzverzerrt am Straßenrand gelegen. Es stellte sich heraus, daß sie Krebs am linken Ohr hatte. Trotz Amputation und nachfolgender Intensivbehandlung hat es Loreen leider nicht geschafft. Ihre Erkrankung war schon zu weit fortgeschritten.

Auch Loreen war zweifellos irgendwann irgendjemandes Liebling. Sie war stubenrein und trotz Schmerzen ein richtiger Schmusestiger. Aber irgendwann hat dieser jemand offensichtlich beschlossen sich nicht mit einer schwerkranken  Katze belasten zu wollen und Loreen einfach ausgesetzt.

  • Das Meerschweinchen Max kam ebenfalls als Findling zu uns. Max konnte durch eine Zahnfehlstellung praktisch nicht mehr fressen und war bis auf die Knochen abgemagert. Nach einer sofortigen OP wurde Max wochenlang aufgepäppelt bis er wieder kräftig genug war ein lebenswertes Meerschweinchendasein in einer Gruppe von Artgenossen zu führen. 

Max` Dahinsiechen unten den Augen seines Besitzers muß sehr lange gedauert haben. Beurteilen Sie selbst: Kann man diese Zahnfehlstellung übersehen? Kann man tatsächlich davon ausgehen, daß das Tier in "Freiheit", sprich nach dem Aussetzen, von selbst wieder gesund wird?

Leider gibt es unzählige vergleichbare Fälle von unnötigem Tierleid.

Bitte schauen Sie Tierleid nicht abwartend zu!

Wenn Ihr Tier oder ein Ihnen bekanntes Tier Hilfe braucht, wenden Sie sich umgehend an den nächsten Tierschutzverein oder an 


office(at)purzelundvicky.at


Mimi und Loreen hätten noch ein schönes Leben vor sich gehabt, wenn Ihr Leiden nur früher zu uns durchgedrungen wäre...


24.9.2009 - Whiskas&Pedigree Success Day

Heute fand in Wien der Whiskas&Pedigree Success Day statt. Im Rahmen eines Get-togethers wurden die von Whiskas und Pedigree gesponserten Tierschutzprojekte vorgestellt. 

Im Jahr 2008 wurde von Whiskas und Pedigree die Aktion " Spenden Sie Katzenglück. Spenden Sie Hundeliebe."  ins Leben gerufen um Hunde und Katzen in österreichischen Tierheimen zu unterstützen. In den vergangenen 12 Monaten wurde zu diesem Zweck die unglaubliche Summe von € 131 000,- von Whiskas und Pedigree aufgebracht und in ausgesuchte Tierheim-Projekte investiert.

Purzel&Vicky hatte beim Success Day die Möglichkeit sich bei den verantwortlichen Exekutives persönlich für das großartige Sponsoring unserer Katzen (siehe folgenden Eintrag vom 10.9.2009) zu bedanken. 


D A N K E   I M   N A M E N   U N S E R E R  S A M T P F O T E N  ! ! ! 




Purzel&Vicky Vorstandsmitglied Fr. Hörmann dankt Fr. Prüfert für die großartige Unterstützung bei der Renovierung unserer Katzenzimmer.





10.9.2009 - Totalrenovierung Katzeninnenräume

Dank des großzügigen Sponsorings der Fa. WHISKAS und der unentgeltlichen Expertise und Mitarbeit von Hr. KARL STRACKE konnten unsere Katzenzimmer total renoviert werden.

Folgende Renovierungarbeiten konnten realisiert werden:

  • neuer Fliesenboden incl. erhöhter Liegeplätze mit Bodenheizung an den Wänden entlang - sämtliche Materialkosten dafür wurden von der Fa. WHISKAS übernommen; die Arbeit wurde von unseren eigenen Mitarbeitern unter Leitung unseres Obmannstellverteters Michael Stracke erledigt                                                                                                              
  • neue Heizungsrohre - unter unentgeltlicher Expertise und Mitarbeit von Hr. KARL STRACKE wurden neue Rohre verlegt und Heizkörper und Waschbecken angeschlossen                                                                           
  • neue Elektro- und Wasserleitungen - wurden von unserem Obmannstellverteter Michael Stracke verlegt

25.8.2009 - Neue Katzenquarantäne

Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen unter Leitung unseres Obmannstellvertreters Michael Stracke wurde unsere Katzenquarantäne um einen Raum aufgestockt. Damit verfügen wir ab sofort über Quarantäneplätze für über 50 Katzen. 

15.8.2009 - Mentessa

Leider mußten wir uns heute von Mendessa verabschieden....

Tessa, wir werden Dich nie vergessen...Du fehlst!

Ganz herzlich danken wir Frau Dr. Andrea Sedar, die heute den halben Tag in unserem Pferdestall verbracht hat. Danke!

Teilweiser Aufnahmestopp

Purzel&Vicky`s Gandenhof ist das Zuhause von ca. 300 Tieren – 150 große Nutztiere ( Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen, Schweine ) und 150 anderen Tieren (Hühner, Enten, Ziervögel, Schildkröten).

Um die Versorgung dieser Tiere weiterhin gewährleisten zu können, müssen wir leider einen Aufnahmestopp für große Nutztiere verfügen.

Im Laufe der letzten  2 Jahre wurde die Tierheimsubvention des Landes wiederholt gekürzt. Zusätzlich sind aufgrund der Wirtschaftslage Spenden dramatisch zurückgegangen. Daher bleibt uns nur ein teilweiser Aufnahmestopp um die betreuten Tiere nicht zu gefährden.

Wenn Sie unsere Tiere unterstützen wollen, werden Sie bitte Spender, Mitglied, Pate oder sogar Schutzengel (siehe rechte Spalte oben).


Jeder Cent hilft einem unserer Tiere!!!
DANKE!!!