In Graz sind 7 500 Hunde gemeldet, wobei ca. 15 000 Hunde insgesamt in der Stadt leben. Jährlich fallen ca. 1 500 Tonnen Hundekot an, für deren Entsorgung 2 Millionen Hundekotsackerl in 450 Automaten im ganzen Stadtgebiet zu Verfügung stehen.
Im Vergleich dazu werden in Wien über 17 Millionen Hundekotsackerl pro Jahr verbraucht, das macht 47 200 pro Tag.
In Österreich leben 120 000 Pferde mit denen 9300 Arbeitsplätze gesichert und € 832 Mio. Umsatz pro Jahr erwirtschaftet werden. Reiten ist zunehmend ein Hauptmotiv für Urlaub in Österreich.
In den Jagdjahren 2008/2009 und 2009/2010 haben hessische Jäger insgesamt 1.833 Katzen und 31 Hunde getötet. Dies gab das Hessische Umweltministerium in der Antwort auf eine Landtagsanfrage (Drucksache 18/2699) der Abgeordneten Ursula Hammann (Bündnis 90/Die Grünen) bekannt.
Mike Ruckelshaus, Leiter der Landesgeschäftsstelle Hessen des Bundes gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt), betont allerdings, dass dies nur die offiziellen Zahlen seien. Die Dunkelziffer liegt nach seinen Schätzungen weitaus höher. Hunde und Katzen gelten nicht als jagdbare Tiere im Sinne des hessischen Jagdrechtes, dürften aber im Rahmen des so genannten Jagdschutzes getötet werden. So dürften Katzen je nach Jahreszeit außerhalb einer willkürlich festgelegten Schutzzone von 500 bzw. 300 Metern bis zur nächsten Ansiedlung erschossen werden. Hunde dürften getötet werden, wenn sie im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung von Begleitpersonen Wild nachstellten.
Anfang Jänner 2011 warteten unvorstellbare 41 000 Katzen in deutschen Tierheimen auf ein neues Zuhause!!!
2010 wurden 1 332 Tiere von uns auf neue Plätze vermittelt.
Im Rahmen unseres Kastrationsprogramms wurden zusätzlich zu allen Tierheimtieren 154 freilebende Katzen und 38 Nager kastriert.
Tierversuchsstatistik 2009: Offiziell 207.738 Tiere für Experimente in Österreich herangezogen
Am 25. Juni 2010 wurde vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung die Tierversuchsstatistik für das Jahr 2009 veröffentlicht.
Die Zahl der Tiere, die 2009 für Experimente und Tests ihr Leben lassen mussten, ist um 5,8 % gegenüber 2008 geringfügig gesunken, eine wirkliche, dauerhafte Trendwende ist damit aber leider nicht gegeben, da die Zahl der Versuchstiere in den vergangenen 10 Jahren massiv gestiegen ist, im Jahr 2008 beispielsweise um 11%. Die Tierversuchsstatistik wird seit 10 Jahren veröffentlicht und zu Beginn lag die Zahl der Versuche noch bei rund 165.000.
Insgesamt wurden im Jahr 2009 an mindestens 207.738 lebenden Wirbeltieren Versuche, Experimente und Tests durchgeführt, die für die betroffenen Tiere mit beträchtlichen Leiden und Schmerzen verbunden waren.
Im Rahmen dieser ethisch wie wissenschaftlich umstrittenen Tests und Experimente sind nach wie vor Mäuse die mit Abstand am häufigsten verwendete Tierart (169.393 neu und 28 erneut verwendete Tiere). Den massenhaft eingesetzten Kleinnagern folgen mit deutlichem Abstand Kaninchen (16.441), Ratten (8.796), Meerschweinchen (3.664), Schweine (5.291) und Fische (1.728). Aber auch Rinder, Ziegen, Katzen, Hunde, Hamster und Amphibien wurden herangezogen. Nicht mehr verwendet wurden Reptilien und Wachteln.
Drei Viertel der Versuchstiere (146.519) wurden für die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Qualitätskontrolle von Produkten, Stoffen und Geräten der Human-, Zahn- sowie der Veterinärmedizin verwendet.
In der Realität aber ist die Zahl der tatsächlich eingesetzten Tiere wesentlich höher als die kolportierte offizielle Zahl der 207.738 Tiere – wieviele Tiere jährlich tatsächlich für die diversen Tests und Versuche verwendet wurden, ist der jeweiligen offiziellen Jahresstatistik gar nicht zu entnehmen. Denn nach dem Tierversuchsgesetz, welches seit 1988 nicht mehr ernsthaft reformiert wurde, gilt nicht jeder experimentelle Eingriff an einem Tier – selbst wenn dieser in einem Tierversuchslabor statt findet – als ein Tierversuch und scheint somit auch nicht in der offiziellen Statistik auf.
Unsinnigerweise nicht als Tierversuche – sodass sie keinen Eingang in die Tierversuchsstatistik finden – gelten unter anderem:
* alle Eingriffe bzw. Experimente, die nach subjektiver Meinung des/der durchführenden Tierexperimentator_in für das Tier nicht belastend sind – sie gelten nicht als Tierversuche!
* Experimente an wirbellosen Tieren (z.B. Tintenfische, Insekten). Selbst ein tödliches, qualvolles Experiment an Fußball-WM-Krake Paul würde somit nicht als Tierversuch gelten und nicht in der Statistik aufscheinen!
* Experimente an Tieren, die vor dem Versuch zum Zweck der Gewinnung – etwa von Organen, Gewebe oder Zellen – getötet wurden
* Versuche an Tierföten und Tierembryonen
* Tierversuche, die von Österreich in einem anderen Land in Auftrag gegeben oder als (auch mit österreichischen Forschungs- bzw. Steuermitteln gefördertes) Forschungsprojekt quasi in ein anderes Land ausgelagert werden
* Versuche im Rahmen der tierexperimentellen Gentechnik, Klonexperimente und der Einsatz von transgenen Tieren werden in der Statistik nicht gesondert ausgewiesen
Daraus ergibt sich eine lange Liste von Fällen und „Ausnahmen“, die statistisch sozusagen unter den Teppich gekehrt werden oder deren konkrete Quantitäten aufgrund mangelnder Differenzierung in den Bilanzen nicht nachvollziehbar dargestellt werden.
Darüber hinaus ist der Statistik auch nicht zu entnehmen, wieviele Versuche ein einzelnes Versuchstier insgesamt bis zu seinem oft qualvollen Tod über sich ergehen lassen musste. Es wird lediglich die Zahl der erneut verwendeten Tiere angeführt. Mehrfachversuche sind in Anbetracht des langen und wiederholten Leidens der betroffenen Tiere besonders umstritten.
Traurige Verkehrsbilanz für 2009: Mindestens 100.000 Wildtiere von Autos getötet
Durchschnittlich 274 Tiere wurden in ganz Österreich jeden Tag überfahren
Der Straßenverkehr fordert nicht nur unter uns Menschen viel zu viele Opfer, sondern hinterlässt auch im heimischen Tierreich eine blutige Spur. Eine neue Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) zeigt, dass Wildtiere durch unsere ausufernde KFZ-Mobilität sehr gefährlich leben: offiziell kamen im zurückliegenden Jahr 2009 mindestens 100.000 tierische Wald- und Wiesenbewohner bei Kollisionen bzw. Unfällen mit Kraftfahrzeugen um´s Leben. „Das ist nur die Zahl der gemeldeten Unfälle. Die Dunkelziffer liegt höher“, kommentiert Christian Gratzer vom VCÖ die erschütternde Bilanz.
Die Zahl der 100.000 Todesopfer aufgeschlüsselt nach Tierarten: 38.199 Hasen, 36.943 Rehe, 12.586 Fasane und 2.782 Füchse. Zusätzlich beunruhigend: Die Tendenz im Vergleich zu den Vorjahren ist steigend.
Im Jahr 2009 wurden im Tierheim Purzel&Vicky 949 Tiere aufgenommen. Davon waren 216 Katzen und 733 Kleintiere (Nager, Ziervögel, Frettchen).
191 Katzen und 646 Kleintiere wurden auf neue Plätze vermittelt. Zusätzlich konnten 41 Hunde, 114 Katzen und 585 Kleintiere direkt vom alten Platz weg vermittelt werden.
Kastrationsinitiative 2009
Neben der Kastration aller aufgenommenen Katzen und Frettchen, sowie aller männlichen Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchilla wurden im Jahr 2009 im Rahmen unserer Kastrationsinitiative 167 Streunerkatzen und 43 Nager kastriert.
Es gibt in Österreich rund 116.000 JägerInnen, die fast eine Million Wildtiere pro Jahr töten. Dazu kommen etwa 5.000 Haushunde und 30.000 Hauskatzen. Der „Blattschuss“, bei dem das getroffene Tier sofort stirbt, ist selten und bei Schrot oder in einer hitzigen Treibjagd auch kaum möglich. Aus dem Tierschutzgesetz ist die Jagd leider ausgenommen
2008 wurden 967 000 Wildtiere zu Jagdzwecken erschossen, darunter waren 257 000 Rehe, 205 000 Hasen und 161 000 Fasane.
153 000 Wildtiere fielen 2008 dem Straßenverkehr zum Opfer.