Newsletter Sommer 2026

*** Edi-tier-ial

In den letzten Monaten ist bei uns sehr viel passiert. An forderster Front stand die Versorgung von fast 500 Tieren aus 2 amtstierärztlichen Abnahmen.

Im März wurden im Bezirk Deutschlandsberg 61 Katzen abgenommen. Die Katzen waren in 2 Zimmern auf insgesamt ca. 25 m2 eingesperrt. Die unkastrierten Tiere haben sich unkontrolliert vermehrt und waren in sehr schlechtem Zustand. Nur 8 Wochen später wurden im Bezirk Leibnitz 426 Kleintiere - 179 Kaninchen, 135 Meerschweinchen, 71 Rennmäuse, 30 Ratten und 11 Hamster - abgenommen. Und das sind nur jene, die die unfassbaren Haltungsbedingungen überlebt haben. Einige Tage nach der Abnahme wurden Massengräber und Hunderte Kadaver am ganzen Grundstück gefunden. 14 Katzen aus demselben Haushalt wurden im Tierheim Adamhof aufgenommen.

Alleine schon die Unterbringung all dieser Tiere war eine Herausforderung. Wochenlang standen Käfige am Gang, weil alle Räume belegt waren. Nicht zu sprechen von der Versorgung all der armen Tiere. Glücklicherweise hat der Halter eine Verzichtserklärung unterschrieben und wir konnten die Tiere inzwischen teilweise vergeben. In der schlechtesten Verfassung sind die Kaninchen und Meerschweinchen - unzählige Bisswunden, großflächige Räude, gebrochene Beine, Schnupfen, Durchfall,… Die grausame Wahrheit ist, daß die kleinen Nager (Hamster, Ratten, Mäuse) Revierkämpf meist nicht überleben und es deshalb kaum verletzte Überlebende bei diesen Tierarten gibt.

Auch für unsere Tierärztin waren die letzten Monate sehr herausforderdernd. Neben all den Behandlungen mußten aus den beiden Abnahmefällen über 200 Tiere kastriert werden. Wir haben alle viel gearbeitet und wenig geschlafen in den letzten Monaten…

Nicht zuletzt wegen diesen beiden Fällen haben wir gemeinsam mit anderen Tierschutzvereinen beim Justizministerium in Form eines offenen Briefes zwecks der dringend nötigen Verschärfung der Strafen bei Tierquälerei interveniert. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt!!! Leider wird er vom Gesetz aber als solcher behandelt.

Auch in den beiden aktuellen Fällen wird nicht viel passieren, weil die Gesetzeslage nicht viel hergibt. Im Fall der 61 Katzen ist die Halterin mittlerweile von der Psychiatrie in ein Pflegeheim überstellt worden. Von einer wahrscheinlichen Verurteilung wegen Tierquälerei inkl. Geldstrafe wird sie nichts mitbekommen. Ihr Mann gibt sich unschuldig an der Misere und soll sogar 3 Katzen zurück bekommen. Im Fall der 426 Kleintiere, 12 Katzen und unzähligen Kadaver wird es vermutlich auch zu einer Verurteilung inkl. Geldstrafe kommen.

Die Einbringlichkeit beider Strafen steht aber auf einem anderen Blatt und eine Verurteilung wegen Tierquälerei ist ein Wahrheit ein ziemlich zahloser Papiertiger. Ein Tierhalteverbot ist erst nach 2 rechtskräftigen Verurteilungen möglich. Und selbst das wäre, wenigstens theorethisch, nur kontrollierbar, wenn der Betreffende nicht dem Wohnort wechselt. In der Praxis werden erfahrungsgemäß aber selbst bekannte Tierquäler nicht prophyllaktisch kontrolliert.

Sicher ist aber ohnehin nicht einmal die Verurteilung wegen Tierquälerei. Bis dahin ist noch viel Spielraum für Einsprüche und Verfahrensfehler… ganz im Sinne von “nix ist fix, alles ist möglich”. Erst vor einigen Monaten mußten einer Tierhalterin nach beinahe 1 Jahr wegen eines Verfahrensfehlers alle Tiere wieder zurückgegeben werden. An ihrer Tierhaltung wird sich nichts ändern, aber die Behörde wird sich hüten nochmal von ihrem Anwalt vorgeführt zu werden und erfahrungsgemäss keine weiteren Kontrollen durchführen.

Wie bereits im letzten Newsletter angekündigt haben wir Anfang des Jahres an einer zusätzlichen Finanzierung von Streunerkastrationen gearbeitet. In der Kronen Zeitung haben wir den perfekten Partner dafür gefunden. Die Tierecke der Kronen Zeitung hat für das Pilotprojekt € 30 000,- zur Verfügung gestellt. In Kooperation mit 4 weiteren Vereinen werden damit steiermarkweit Streuner kastriert. Wir sind für den Bereich Graz, GU und südliche Steiermark zuständig und konnten mit unserem Anteil am Budget 79 Streuner kastrieren. Aufgrund der vielen Tierheimpatienten haben wir in den letzten 3 Monaten externe Streunerprojekte priorisiert, um unsere Tierärzte zu entlasten. Insgesamt wurden 2026 bisher fast 560 Streuner kastriert.

Rechtzeitig zum Sommerbeginn können unsere Tierheimkatzen wieder Sonne und frische Luft geniessen. Die Sanierung der Katzenfreigehege wurde abgeschlossen. Aktuell sind die Generalsanierung des Schweinefreigeheges und die Teilerneuerung der Weidezäune am Areal der Ponys und Esel in Arbeit. Beides sollte Ende dieser Woche fertig sein.

Um einen schönen Sommer für Mensch&Tier zu gewährleisten, lege ich Ihnen unsere Hitze- und Urlaubs-Tipps für Tierfreunde in diesem Newsletter ans Herz..

Ich wünschen allen Lesern einen wunderbaren Sommer mit vielen unvergesslichen Momenten!

“ Man lebt zweimal: Das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.”

Honore de Balzac

Mit tier-freundlichen Grüßen,

Ingrid Stracke

Präsidentin Tierschutzverein, Tierheim&Gnadenhof Purzel&Vicky

*** Tierschutzfest

Das Tierschutzfest haben wir wegen der großen Hitze vom jahrelangen Fixtermin am Beginn der Sommerferien auf den 26. September verschoben. Wir hoffen auf schönes Herbstwetter und viele Besucher! Bis dann!


*** Tierheim

In den letzten Monaten haben wir 2 schreckliche Animal Hoarding Fälle erlebt. Insgesamt mußten fast 500 Tiere in furchtbarem Zustand im Tierheim aufgenommen werden.

  • Im März wurden 61 Katzen amtlich abgenommen.

Die halbscheuen Katzen waren in 2 Zimmern auf 25 m2 eingesperrt. Natürlich waren sie bis auf einige wenige Kater nicht kastiert. Durch massiven Parasitenbefall waren die armen Tiere teilweise großflächig wundgekratzt und nackt. Futtermangel und starke Verwurmung haben sie zusätzlich geschwächt. Dazu litten viele unter Katzenschnufen. Besonders die Kitten waren durch Inzucht, Parasiten, Mangelernährung und Katzenschnupfen stark beeinträchtigt.

Erschwerend ist dazugekommen, daß die Katzen scheu und ängstlich waren, ganz offensichtlich Streuner, die eingesperrt wurden. Vor Ort mußten alle Katzen mit dem Netz eingefangen werden. Für Untersuchung und Behandlung mußten die meisten narkotisiert werden. Regelmäßige Folgebehandlungen waren nur bedingt möglich, da es kontraproduktiv wäre kranke und geschwächte Katzen tagtäglich mit Narkotika vollzupumpen. Dazu kommt, daß jedes Einfangen und Festhalten mit massivem Stress und Todesangst für die Tiere verbunden ist.

Wie befürchtet, hat es letztendlich keines der Kitten geschafft. Bedingt durch Inzucht und chronischen Katzenschnupfen wird leider keine Katze aus dieser Gruppe ein hohes Alter erreichen. Das ist die traurige Realität mit der wir im Tierschutz laufend konfrontiert sind. Weit weg von Ponyhof-Romantik und absolut nichts für schwache Nerven…

https://www.krone.at/4087838?fbclid=IwY2xjawQwmxNleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEejouhjNHm5SrXdmX5doiJqEi_cp4xr582FopQnnH-J3T6I-bsx0jeMpHWo7o_aem_tZ0aEKGzTb70X6pTfXqa8A

https://www.krone.at/4089061?fbclid=IwY2xjawSnN9VleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeQIsOWYZiluucqw2bIKIPJL0vRUznp2Ud7YfXH3IQ9EpigbldLOH8DH_ZW84_aem_gzJ0y8OAW4EgPeD_ujUcvQ

Kronen Zeitung, 25.3.2026

Update nach 3 Monaten: Seit die Katzen Zugang ins Freie haben und nicht mehr ständig befürchten müssen abgefangen und behandelt zu werden, geht es ihnen zusehends besser. Sie beginnen zu spielen und genießen Freiheit, Sonne und unendlichen Futternachschub.
Die meisten halten zwar sicheren Abstand, aber einige wenige lassen sich beim Füttern schon streicheln. Es wird dauern, aber es wird sicher… Video: https://www.facebook.com/reel/885477157931470

  • Nur 8 Wochen später Mitte Mai dann die nächste Abnahme - und gleich noch eine Dimension größer.

14 Katzen, 179 Kaninchen, 135 Meerschweinchen und über 100 Ratten, Mäuse und Hamster - das sind die erschütternden Zahlen des Animal Hoarding Falles im Bezirk Leibnitz. Erschütternd war leider auch der Zustand der Tiere. Es gab kaum Kaninchen und Meerschweinchen, die nicht verletzt oder krank waren.

Golfballgroße Abszesse, großflächige Räude, gebrochene Beine, blinde Augen, abgebissene Hoden, verstümmelte Ohren, Durchfall, ausgerissene oder verwachsene Krallen und unzählige Bißverletzungen am ganzen Körper zeugten vom tagtäglichen Überlebenskampf auf engstem Raum. Unzählige Tiere müssen diesen Kampf unter furchtbaren Schmerzen, Hunger, Durst und Angst verloren haben…

Wir haben noch nie so viele Tiere pro Käfig gesehen! In 100x50 Käfigen, also auf 0,5 m2, waren mehr als 10 adulte Kaninchen bzw. mehr als 20 adulte Meerschweinchen untergebracht. In einem noch kleineren Käfig mußten 24 Ratten vor sich hin vegetieren. In einem anderen über 30 Rennmäuse.

Der Zustand der Käfige war natürlich entsprechend - tote Tiere oder Teile davon in allen Verwesungsstadien, Kot und Urin überall. Das Fell der Überlebenden ist großflächig verschmutzt und stinkt penetrant nach Tod und Exkrementen.

Es ist zutiefst erschütternd in die ängstlichen Augen von abgemagerten Tieren mit Ganzkörperräude, großflächigen Abszessen, gebrochenen Beinen und Verstümmelungen zu schauen. Wir versuchen den gequälten Tieren bestmöglich zu helfen, aber wir befürchten, daß für viele die Hilfe zu spät kommt. Zusätzlich zu den Behandlungen sind weit über 100 männliche Tiere zu kastrieren. Die Weibchen sind großteils trächtig, aber die Mehrzahl der Babys hat bedingt durch Inzucht und Gesundheitszustand der Muttertiere keine große Überlebenschance.

Unvorstellbar, was die armen Tiere hinter sich haben. Auf und zwischen ihren toten Artgenossen eingepfercht zu sitzen und darauf zu warten selbst elendiglich zu sterben… Einmal mehr haben wir fassungslos gesehen wozu Menschen fähig sind.

Wir danken allen Tierfreunden, die unsere Schützlinge unterstützen!

PS: Die Katzen wurden im Tierheim Adamhof untergebracht, alle anderen Tiere bei uns. Danke an Antonia Schöllauf und das Team vom Tierschutzverein Leibnitz-Tierheim Adamhof, die die furchtbare Aufgabe der Bergung der Tiere übernommen haben!

https://www.krone.at/4140196https://steiermark.orf.at/stories/3354065/https://www.kleinezeitung.at/.../hunderte-tiere-in.

Update nach 6 Wochen: Nachdem der Halter mittlerweile eine Verzichtserklärung unterschrieben hat, konnten die Tiere teilweise vergeben. Die grausame Wahrheit ist, daß die kleinen Nager (Hamster, Ratten, Mäuse) Revierkämpfe meist nicht überleben und es deshalb kaum Verletzte bei diesen Tierarten gab. Deshalb konnte der Großteil von Ihnen mittlerweile vergeben werden.

In der schlechtesten Verfassung waren die Kaninchen und Meerschweinchen. Für einige kam die Hilfe leider zu spät. Aber der Großteil erholt sich nach Versorgung der Verletzungen und Erkrankungen, Kastration aller männlichen Tiere, 4 Wochen Antibiotika und dreimaliger Behandlung gg Parasiten und Räude recht gut.

Ausreichend Futter, frische Luft und endlich Platz zum Laufen tun den gequälten Tieren sichtlich gut.

Besonders beliebt sind die automatischen Tränken. Traurig, daß für diese armen Tiere sogar ausreichend Wasser ein Highlight ist...

Videos: https://fb.watch/HWcCK-M9JL/‍ ‍https://fb.watch/HXouXeNctX/

Danke an alle Spender, die diesen armen Tieren ein besseres Leben ermöglichen!!!

*** Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt

Anlässlich der kürzlichen Animal Hoarding Fälle haben uns viele Fragen erreicht. Hier sind einige Antworten.

• Wie ist es möglich, daß keiner was bemerkt hat?

In beiden Fällen hat es sich um reine Indoor-Tierhaltungen gehandelt. Man hätte Zugang ins Haus haben müssen, um das Ausmaß der Katastrophe zu sehen. Ob es derartige Personen gab, ist uns nicht bekannt. Aus Erfahrung wissen wir aber, daß gerade Verwandte, Bekannte, Nachbarn meistens keine Probleme mit derartigen Tierhaltern haben wollen und im Zweifelsfall lieber wegschauen. Das geht manchmal soweit, daß man uns alles erzählt, aber Name und Adresse des Tierhalters verschweigt. Ohne die geht aber natürlich gar nichts.

• Behördenversagen?

Wir kennen sehr engagierte Amtstierärzte und auch solche, wo man sich fragt, warum sie den Beruf überhaupt gewählt haben. Die beiden aktuellen Fälle waren uns vor der Abnahme nicht bekannt, daher haben wir zur Vorgeschichte keine eigenen Wahrnehmungen.

Beim Fall der 61 Katzen wurde vorher schon mehrfach kontrolliert. Im Zuge dessen wurden einige der ca.10 gehaltenen Katzen kastriert. Ansonsten sei zum Zeitpunkt der Kontrollen nichts Tierschutzrelevantes festzustellen gewesen. Dazu muß man anmerken, daß es weder eine gesetzliche Kastrationspflicht für Wohnungskatzen noch eine Obergrenze für die private Katzenhaltung gibt. Hätte man mehr Druck ausüben können? Vielleicht. Gab es tatsächliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz? Wohl nicht.

Der Halter der 426 Kaninchen und Nager war unseres Wissens vorher nicht amtsbekannt. Die Tiere wurden bei einem Rettungseinsatz zufällig entdeckt.

• Was sind die rechtlichen Konsequenzen für die Tierhalter?

In den beiden aktuellen Fällen wird nicht viel passieren, weil die Gesetzeslage nicht viel hergibt. Die Halterin der 61 Katzen ist mittlerweile im Pflegeheim. Von einer etwaigen Verurteilung wegen Tierquälerei inkl. Geldstrafe wird sie nichts mitbekommen. Ihr Mann gibt sich unschuldig an der Misere und wollte sogar einige Katzen zurückhaben. Im Fall der 426 Kleintiere wird es vermutlich auch zu einer Verurteilung inkl. Geldstrafe kommen. Die Einbringlichkeit beider Strafen steht allerdings auf einem anderen Blatt.

Aber eine Verurteilung wegen Tierquälerei ist in Wahrheit ein ziemlich zahnloser Papiertiger. Ein Tierhalteverbot ist erst nach 2 rechtskräftigen Verurteilungen möglich. Und selbst das wäre realistisch nur kontrollierbar, wenn der Betreffende nicht dem Wohnort wechselt. Sicher ist aber nicht einmal die Verurteilung wegen Tierquälerei. Bis dahin ist noch viel Spielraum für Einsprüche und Verfahrensfehler. Erst vor einigen Monaten mußten einer Tierhalterin nach beinahe 1 Jahr alle Tiere wieder zurückgegeben werden. An ihrer Tierhaltung wird sich nichts ändern, aber die Behörde wird sich hüten nochmal von ihrem Anwalt vorgeführt zu werden und wohl keine weiteren Kontrollen durchführen.

Nicht zuletzt wegen dieser beiden Fälle haben wir uns an einem offenen Brief ans Justizministerium zwecks der dringend nötigen Verschärfung der Strafen bei Tierquälerei beteiligt.

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt!!! Leider wird er vom Gesetz aber als solcher behandelt.

• Wie kann man helfen?

Nicht wegschauen und tierschutzwidrige Tierhaltungen melden!!!

*** Gnadenhof

  • Willkommen zuhause Maggie!

Manche Tiere sind einfach vom 1. Moment an da als wären sie schon ewig bei uns.

Die einsame Schafdame Maggie ist ihren neuen Freunden einfach nachgelaufen auf die Wiese und gehört seither zur Familie.

So einfach kann Integration sein... Video: https://fb.watch/HWhP73s6ZH/

Maggie ist das weisse Schaf links im Bild

  • 200 Goldfische sind am Schildkrötenteich eingezogen

Ohne Raubfische vermehren sich Goldfische exposionsartig. In unserem Teich werden Amurkarpfen und Schildkröten für das Gleichgewicht der Natur sorgen.

  • Rudelschlafen am Gnadenhof: unsere Schweinchen schlafen den ganzen Tag. Sie wechseln nur zwischendurch den Liegeplatz…

  • Pfaumännchen Blue ist letztes Jahr als Findling zu uns gekommen. Inzwischen hat er 3 Weibchen, von denen er sich den ganzen Tag bewundern lässt…

*** Streunerhilfe

Kastrationsprojekt mit der Kronen Zeitung

Die Tierecke der Kronen Zeitung hat für das Pilotprojekt € 30 000,- zur Verfügung gestellt. In Kooperation mit 4 weiteren Vereinen werden damit steiermarkweit Streuner kastriert. Wir sind für den Bereich Graz, GU, südliche Steiermark zuständig und konnten mit unserem Anteil am Budget 79 Streuner kastrieren.
Wenn man rechnet, daß die Hälfte Weibchen waren, die 3x jährlich trächtig werden, bedeutet das, daß alleine dieses Jahr die Geburt und das Leiden von ca. 500 Kitten verhindert wurde. Von Nachwuchs in Folgejahren ganz abgesehen.

!!! Die einzige Lösung des Streunerkatzen-Problems ist die Kastration !!!

Das Kastrationsprojekt der Steirerkrone eine Riesenhilfe dabei. Danke an Tierecke von Maggie Entenfellner und die Krone für diese großartige Aktion!!! Besser kann man Spendengeld nicht verwenden!!!

https://www.krone.at/4061559

https://www.krone.at/4135773?fbclid=IwY2xjawSnKU5leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEee6v4NWBfrRQJqx2yyi5QzudL9iP3XiUjXlCqES16OHRvC6KTVAND9Oa0OP8_aem_eyXXdLdUuWwxAv8rdvq03w***

*** Baustelle Purzel&Vicky

  • Rechtzeitig zur Sommersaison wurde die Generalsanierung der Balkone und Freigehege im Tierheim abgeschlossen. Jetzt können die Tierheimkatzen wieder Sonne und Frischluft geniessen.

Die Sanierung des Schaf&Ziegenhauses wurde ebenfalls abgeschlossen. Die neue Holzverkleidung fügt sich wunderbar in die Umgebung - jetzt sind Tier&Mensch zufrieden…

Aktuell wird an der Sanierung des Schweinefreilaufs und der Umzäunung der Pony&Eselweiden gearbeitet.

*** Sommer-Tipps für Tierfreunde

*** So können Sie helfen

Unsere über 500 Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel und Schildkröten fressen täglich eine Riesenmenge frisches Obst, Gemüse, Kräuter und Salate. Video: https://fb.watch/H_1ce4yRXS/

Wenn jemand im Garten mehr Gemüse und Obst hat als er braucht, wären unsere Tiere sehr dankbar dafür!!! Es kann nie zu viel sein, denn auch Rinder, Pferde, Ponys, Esel, Ziegen, Schafe, Schweine, Hühner, … freuen sich über gesunde Leckerbissen!!!

Unser kühler Spendenraum im Eingangsbereich ist 24/7 offen.

DANKE!!!

*** Danke!!!

!!! Im Namen unserer Schützlinge danken wir allen Spendern von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung!!!

Stellvertretend einige Fotos:

Herzlichen Dank an Fam. DOPPELREITER-WASSNER für viele supertolle Katzenhäuschen und Vogelnistkästen!!!

Herzlichen Dank an SELINA, LEA, LARA, CELINE und ANNA für € 450,- !!!

Die 5 Tierfreundinnen haben in Eigenregie einen Ostermarkt organisiert und am Hauptplatz in Feldbach hausgemachten Kuchen & Deko für unsere Gnadenhoftiere verkauft.

Herzlichen Dank an die große Tierfreundin ELFI PASTOLLNIG aus Eibiswald!

Sie versorgt unsere Tiere laufend mit getrocknetem Brot und Katzenfutter. Sie macht Liköre und bastelt Verkaufsartikel für unsere Veranstaltungen. Und sie hat immer ein Kleingeldsammelglas für unsere Tiere stehen.

Und das Ganze seit vielen Jahren!!!

DANKE!!!

Unsere Katzen danken mit vollen Baucherln dem Verein FREUNDE DER TIERECKE von Maggie Entenfellner für eine Palette bestes Felix-Feuchtfutter!!!

Herzlichen Dank an HELLWEG Raaba für eine Palette bestes Pferdefutter!!!

Herzlichen Dank an die große Tierfreundin BARBARA FEDL für 200 supertolle XL-Anhänger!!!

Fr. Fedl hat die Anhänger für Taschen und Schlüssel in liebevoller Handarbeit hergestellt. Jedes Stück ist ein Unikat mit einer Tierfigur am Ende.

Die Anhänger sind tolle Preise für die Tombola beim Tierschutzfest am 26. September!

Ein Riesendankeschön an FAMILIE MATZHOLD (Johannes Matzhold GmbH) aus Unterfladnitz für die Spende von 41 XL-Heuballen!

Bereits zum wiederholten Mal hat Familie Matzhold unsere Tiere sehr großzügig unterstützt. DANKE für diese großartige Hilfe!!!

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Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt - nicht wegschauen!!!